Brotzeit ist die schönste Zeit!

Damals wie heute: Ursprung DER bayerischen Mahlzeit.

Ob in einem der vielen schönen Biergärten, als Picknick auf einer grünen Wiese, auf dem Gipfel nach einer anstrengenden Bergtour oder nach getaner Arbeit daheim am Esstisch: Eine Brotzeit gehört in Bayern einfach dazu. Die wenigsten wissen jedoch, dass sich die Tradition der bayerischen Brotzeit aus dem Alltag der Bauern in Bayern entwickelt hat. Wer kann die Geschichte der Brotzeit besser erzählen als diejenigen, die für die Schmankerl auf unseren Brotzeitbretteln verantwortlich sind: unsere bayerische Bauern.

Packen wir’s an! Die erste Brotzeit des Tages.

Die typisch bayerische Brotzeit hat sich aus dem Alltag der Bauern in Bayern entwickelt. Zwischen morgendlicher Stallarbeit und dem Gang aufs Feld brauchte es ein starkes Frühstück. Brot, Wurst, Käse und ein Glas Milch gehörten dazu. Ein „zweites Frühstück“ mit Butterbrezen oder Leberkässemmel sind vor allem bei körperlich aktiven Berufsgruppen wie Bauarbeitern oder Handwerkern sehr beliebt.

Die Milch für Latte macchiato, Butter und Co. stammt von Milchviehbetrieben wie dem von Monika und Hans Mayerhofer aus dem oberbayerischen Vogtareuth. Das Paar ist ein eingespieltes Team: Landwirt Hans übernimmt die Außenwirtschaft sowie das Füttern der Tiere, Monika das Melken. Zweimal täglich geht es für die Kühe zum Melkstand. Dort werden die Euter gereinigt, kontrolliert und massiert, bevor sie an die Melkmaschinen angeschlossen werden. „Die Arbeit mit den Tieren und der Natur ist vielfältig. Wir sind stolz darauf, so ein hochwertiges Lebensmittel zu produzieren“, sind sich Monika und Hans einig.

Nach getaner Arbeit: Ein Bier gehört dazu!

Nach einem erfolgreichen Arbeitstag oder einem ereignisreichen Ausflug läutet eine Brotzeit den Feierabend ein. Unter den imposanten Kastanienbäumen in einem unserer bayerischen Biergärten ist sie Vergnügen und  Belohnung zugleich. Auf dem Brotzeitbrettl der „leichteren“ Variante findet sich unter anderem dünn aufgeschnittener Radi, als „deftige“ Brotzeit ist auch kalter Schweinebraten ein Genuss.

Melonen-, Stachelbeeroder Mandarinengeschmack – die Flavor-Hops-Sorten von Hopfenbauer Michael Preitsameter sollen im späteren Craft Beer überraschen. Diese und vier weitere Hopfensorten baut er im heimischen Waal bei Rohrbach an. Im größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt, der Hallertau, orientiert sich die Pflege der Hopfenpflanzen vor allem am jahreszeitlichen Klima. So wächst der Hopfen bis zu 20 cm am Tag, bevor bei der Ernte Anfang September die Dolden vom Hopfenstock getrennt und in der Darre getrocknet werden.

Bayerische Schmankerl zum Nachkochen

Köstliche Gerichte für Brotzeit und Co. in unserer vielfältigen Rezeptsammlung.
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