Was man braucht

Ein bestimmter Schulabschluss wird für den Tierwirt der Fachrichtung Imkerei nicht vorausgesetzt. Betriebe stellen meistens aber Auszubildende mit Abitur oder mittlerem Bildungsabschluss ein. Die angehenden Imker sollten sich für Biologie und Tierhaltung interessieren. Außerdem ist eine gute Beobachtungsgabe wichtig, damit Krankheiten bei den Bienenvölkern rechtzeitig erkannt werden.
Übrigens: Die Bezeichnung Imker stammt von dem niederdeutschen Begriff „Imme“ (Biene) und dem mittelniederdeutschen Wort „Kar“ (Korb oder Gefäß) ab.

Was man lernt

In der Regel geht die duale Ausbildung zum Imker über drei Jahre (unter bestimmten Voraussetzungen kann verkürzt werden). Die Imker in Spe lernen unter anderem wie die Bienenvölker gepflegt und die Stöcke instandgehalten werden. Auch gehört die Aufzucht der Königinnen sowie die Honig-„Ernte“ und Wachsgewinnung zu den Ausbildungsinhalten. Eine wichtige Aufgabe des Imkers ist die richtige Standortwahl der Bienenstöcke. Denn entsprechend der Blütezeiten der Pflanzen „wandern“ die Bienen-Stöcke zum Beispiel aus der Frühjahrsblüte mit Obstbäumen oder Raps in die Sommerblühte mit Robinien, Linden oder in den Wald. Der kaufmännische Bereich ist ein weiterer Aspekt der Ausbildung. Neben der Vermarktung von Honig und Wachs spezialisieren sich viele Imker auf den Verkauf von Königinnen oder ganzer Bienenvölker.

Wie es weitergeht

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung oder Meisterprüfung kann man sich als Imker selbständig machen oder zum Beispiel an einem Bienenforschungsinstitut oder im Imkerfachhandel arbeiten. Mit der entsprechenden Voraussetzung ist auch ein Landwirtschafts- oder Biologiestudium möglich.

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