Tipps für ein starkes Immunsystem

Auf eine ausgewogene Ernährung achten

Achten Sie bei der Nahrungsauswahl auf Vielfalt, damit Sie alle Nährstoffe in ausreichendem Maße aufnehmen. Gerade nach den Festtagen ist es Zeit, auch mal auf leichtere Kost umzusteigen. Wenn Sie bei der Zubereitung schonende Garverfahren wie Dünsten und Dämpfen verwenden, bleiben mehr Nährstoffe erhalten und gleichzeitig wird der Fettgehalt der Speisen reduziert. 

Viel Obst und Gemüse essen

Setzen Sie heimische Obst- und Gemüsesorten auf Ihren Speiseplan! Sie liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe zur Stärkung des Körpers, insbesondere Vitamin C und Zink. Äpfel, Sauerkraut sowie Kartoffeln, aber auch andere Wintergemüsesorten wie Petersilienwurzel haben einen hohen Gehalt an Vitamin C. Gute Zinkquellen sind Vollkornprodukte, Fleisch und Käse.
Obst, Gemüse und Getreide enthalten zudem sekundäre Pflanzenstoffe, die auch das Immunsystem stärken. Diese natürlichen Inhaltsstoffe in Zwiebeln, Lauch, Schalotten und Schnittlauch vermindern die Zahl und Aktivität krankheitserregender Keime.

Ausreichend trinken

Nehmen Sie mindestens zwei Liter Flüssigkeit über den Tag verteilt auf. Die Luft in geheizten Räumen trocknet die Schleimhäute schnell aus, ihre Abwehrfunktion lässt nach und Erkältungsviren haben leichter Erfolg. Gut geeignet sind Wasser, Saftschorlen und Kräutertees ebenso wie heiße Suppen.

Sich Zeit nehmen und entspannen

Hektik, Stress und psychische Belastungen wirken sich negativ auf die Immunabwehr aus. Gerade in der dunklen Jahreszeit sollte man daher auf genügend Zeit für Regeneration und Erholung achten. Schaffen Sie sich kleine, gemütliche Auszeiten, vielleicht mit einer guten Tasse Tee.

Für viel Bewegung sorgen

Spaziergänge oder sportliche Aktivitäten an der frischen Luft trainieren das Immunsystem und schützen vor Erkältung. Auch ein bisschen Wintersonne wirkt wahre Wunder. Die körperliche Betätigung macht munter, die Pfunde purzeln – gesund, frisch und rundum aktiv lässt sich auch das neue Jahr voller Elan anpacken.

Jeden Sonnenstrahl nutzen

Der Körper braucht auch während der düsteren Winterzeit viel Licht. Nützen Sie darum die Mittagspause zu einem Sonnenspaziergang! Stellen Sie sich in eine windgeschützte Ecke und wenden Sie Ihr Gesicht und Ihre Handinnenflächen der Sonne zu. Schon zehn Minuten reichen aus, damit die Haut das wichtige Vitamin D herstellen kann. Dieses braucht der Mensch, damit Kalzium effektiv in die Knochen gelangen kann. Licht schützt vor depressiven Stimmungen, heizt den Hormon-Stoffwechsel in der Zirbeldrüse an und fördert so die Lebenslust. 

Gesunde Leckerbissen

In der Weihnachtszeit haben Nüsse und Mandeln Hauptsaison, sie gehören auf jeden Gabenteller. Gut so, denn Nüsse haben viele ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe und helfen uns, die Süßigkeiten und den Festtagsschmaus zu verarbeiten. Nüsse regulieren den Blutzuckerspiegel und die Cholesterinwerte und beugen so Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes vor.

Regionale Erzeugnisse für ein starkes Immunsystem:

Das Kräuter-Dampfbad:


Die Durchblutung eines geschwächten Körpers auf Vordermann bringen wenige, intensive Dampfbäder. Das Dampfbad wird ganz einfach nach altem Vorbild durchgeführt. Man stellt einfach eine große Schüssel auf den Tisch gestellt, in die man von den folgenden Kräutern je einen TL hineingibt:

Meerrettichblätter
Lindenblüten
Brennesselwurzelm feingeschnitten
1TL gepressten Saft aus der Meerrettichwurzel

Es kann diesen wohlriechenden Kräutern auch zusätzlich der Saft einer halben Zitrone beigemengt werden. Man gießt diese Mischung mit ein paar Litern kochendem Wasser auf und lässt es gut fünf Minuten ziehen, möglichst mit einer Abdeckung darüber gestülpt, damit die wertvollen Dämpfe nicht entweichen können. Anschließend mit einem Tuch über dem Kopf  so lange wie angenehm diese Dämpfe einatmen. Dabei kann regelecht eine Atemgymnastik gemacht werden. Diese Anwendung soll täglich höchstens einmal durchgeführt werden. Eine nachfolgende Ruhepause (liegend, den Kopf in ein Frotteetuch gewickelt) von wenigstens 15 Minuten zur Unterstützung der Heilwirkung sollte eingehalten werden. Die Durchblutung des Körpers geschieht – entgegen der Meinung vieler Menschen – nicht von selbst. Die richtige Atemtechnik trägt einen erheblichen Teil dazu bei.

Kräuterwickel mit Meerrettich:

Stresssituationen, körperliche und psychische Überlastungen und Ernährungsfehler können auch zu Durchblutungsstörungen führen. Dagegen hilft schnell ein wohltuender Meerrettich-Kräuterwickel für Körper und Seele!

Man breite hierfürein großes Leintuch (Bettlaken) aus und streue folgende Kräutermischung reichlich darüber:

30 g Brennnessel
30 g Melisse
30 g Birkenblätter feingeschnitten
50 g Föhrennadel feingeschnitten
50 g Johanniskraut
100 g Meerrettichwurzel frisch feingerieben.

Die Oberflächen der Körperstellen, die beim Einwickeln mit den Kräutern in Berührung kommen, präpariert man ausreichend entweder mit Quark oder mit Distelöl. Mit einer Gießkanne mit warmem Wasser befeuchtet man das bestreute Leintuch. Anschließend wickelt man sich am Boden liegend so darin ein, dass nur noch die Arme herausschauen. Die beste Wirkung hat diese Kur, wenn man sich damit in einem 15- bis20-minütigen Saunagang richtig „durchwirken“ lässt. Anschließend die Kräuter abduschen und 30 Minuten ruhen. Diese Kräuterkur aktiviert die Durchblutung, wirkt extrem belebend und hat auch eine hautreinigende und zellerneuernde Funktion. Das Wohlbefinden kann damit enorm gesteigert werden.

PFLAUME

Ballaststoffreiche Pflaumen enthalten eine große Menge Polyphenolen. Diese sekundären Pflanzenstoffe stärken das Immunsystem. Zudem sind Pflaumen sehr reich an Vitaminen und Mineralstoffen. Getrocknete Pflaumen haben weniger Vitamine (durch Trocknen und Lagerung).

KAROTTEN

Gelbe Rüben sind reich an Beta-Carotinoide. Diese sekundären Pflanzenstoffe stärken das Immunsystem und schützen vor Schadstoffen.

ÄPFEL

Äpfel sind gut für Herz und Blutgefäße. Das vitaminreiche Obst enthält den löslichen Ballaststoff Pektin, der den Cholesterinspiegel regulieren kann. So werden Herz und Blutgefäße geschützt.

MILCHPRODUKTE

Joghurts und milchgesäuerte Produkte verbessern die Darmflora. Nur so können bestimmte Nährstoffe richtig verdaut und verwertet werden.

RINDFLEISCH

Rindfleisch hat einen hohen Anteil an Zink. Das Spurenelement ist wichtig für den Stoffwechsel. Zink ist zudem entzündungshemmend.