Wer weiß, woher sein Essen kommt, entscheidet anders. Wir zeigen euch die Menschen hinter euren Lebensmitteln und warum jeder Einkauf zählt.
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Ist Milch gesund?
Seit Jahrtausenden sind Milch und Milchprodukte ein fester Bestandteil unserer Ernährung. Auch die mediterrane Ernährung, die weltweit als die gesündeste Kostform gilt, enthält Milch und Milchprodukte. Doch in jüngster Zeit gerät Milch immer wieder ins Zentrum kontroverser Diskussionen. Besonders junge Menschen hinterfragen tierische Produkte. Manche streichen sie sogar von ihrem Speiseplan.
Krustenbraten und Schweinshaxe – wer kennt diese bayerischen Klassiker nicht? Dabei lässt sich Schweinefleisch keineswegs auf solche Spezialitäten reduzieren. Im Gegenteil – es ist unglaublich vielseitig! Wir haben Blogger und Hobbyköche aus Bayern gebeten, uns mit modernen, frischen Rezeptideen zu unterstützen, die ganz unkompliziert nachzukochen sind. Alles, was ihr dazu braucht, sind Spaß am Kochen und hochwertige Zutaten – allen voran Schweinefleisch aus der Heimat.
Kontrollierte Qualität aus Bayern
Beim Kauf von Schweinefleisch solltet ihr vor allem auf die bayerische Herkunft achten. Das Siegel „Geprüfte Qualität Bayern“ stellt sicher, dass das Schwein aus der Region stammt. Die Initiative Tierwohl zertifiziert zusätzlich Betriebe, die deutlich über den gesetzlichen Standard hinausgehende Tierwohlkriterien umsetzen. Zukünftig ist dieses Schweinefleisch im Handel unter Haltungskennzeichnung Stufe 2 zu finden. Bio-Qualität aus Bayern erkennt man am Bayerischen Bio-Siegel. Grundsätzlich werden Schweinemastbetriebe regelmäßig streng auf Einhaltung aller gesetzlichen Standards kontrolliert. Und die Halter selbst kümmern sich mit Herzblut um das Wohl ihrer Tiere.
Ob im Frühjahr oder Spätherbst, morgens oder spätnachts, immer wieder begegnen uns Landwirtinnen und Landwirte mit ihren großen Maschinen auf den Straßen. Besonders zur Aussaat- und Erntezeit herrscht Hochbetrieb auf den Feldern. Um beste Qualität zu erzielen und gleichzeitig nachhaltig zu wirtschaften, ist gute Agrartechnik unverzichtbar für jeden Betrieb.
Aber wisst ihr auch, wie die Maschinen und Geräte hinter den Traktoren heißen, oder was mit ihnen gemacht wird? Wir geben euch einen kleinen Überblick.
Du fühlst dich mit Bayern verbunden? Du schätzt, was in der Heimat wächst, entsteht und erzeugt wird? Dann mach mit und zeige, dass du Regiotarier bist.
Äpfel gehören zu den beliebtesten Obstsorten in Deutschland: Durchschnittlich 113 Stück isst jeder Deutsche pro Jahr. Der Elstar Apfel steht hinsichtlich Erntemenge und Beliebtheit ganz oben auf der Liste.
Hopfen und Malz – Gott erhalt’s! Doch Hopfen ist nicht nur für vollmundiges Bier unerlässlich. Die Kletterpflanze hat sich auch in der Naturmedizin einen Namen gemacht: Hopfen wirkt beruhigend und entkrampfend, regt die Verdauung an und beschleunigt die Wundheilung. Aufgrund dieser Eigenschaften hat er bereits seit dem Mittelalter einen festen Platz in Klostergärten.
Hackfrüchte wie Kartoffeln, Mais und Zuckerrüben spielen eine zentrale Rolle in der Landwirtschaft und Ernährung. Diese Feldfrüchte wachsen unter oder knapp über der Erde und dienen als vielseitige Energiequellen – sei es als Grundnahrungsmittel, Futtermittel oder industrielle Rohstoffe. Kartoffeln liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe, Mais ist unverzichtbar für die Futtermittelproduktion, und Zuckerrüben sind die Basis für zahlreiche süße und nachhaltige Produkte. Ihre robuste Natur und vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten machen Hackfrüchte unverzichtbar für eine nachhaltige und effiziente Landwirtschaft.
Das Leben als Landwirt ist nicht immer einfach – viele, seit Generationen bewirtschaftete Betriebe werden heute deshalb nicht mehr selbstverständlich von den Kindern weitergeführt. Immer mehr junge Leute entscheiden sich aus Geld-, Image- oder Freizeitgründen für andere Berufe. Ganz ähnlich lief das auch bei Josef Stübl und seiner Frau Carolin aus Schonstett. Doch dann trafen die beiden eine bewusste Entscheidung, die ihr Leben nachhaltig beeinflusste.
Angefangen hat das Ganze im Jahr 1994 als Pilotprojekt des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten als Landshuter Bäuerinnen Service GbR unter der Leitung von Elisabeth Engelbrecht. Und weil Meisterinnen eben nun mal Meisterinnen sind, waren schon die ersten Auftraggeber begeistert von Qualität und Geschmack der Speisen. Das Projekt sprach sich herum, wurde weit über die niederbayerische Umgebung hinaus bekannt. Und so wurde 2017 die Landshuter Bäuerinnen Service GmbH & Co. KG gegründet und von Monika König übernommen. Mittlerweise betreut das Team bis zu 150 Veranstaltungen im Jahr.
Seit 1925 ist der Gasthof zum grünen Tal in Besitz der Familie Vitzthum. Seit Generationen wird hier die Gastronomie, die Liebe zum Gast und zu guten Produkten gelebt. Hans Vitzthum und seine Frau Beate übernahmen den Gasthof Ende der 90er Jahre. Als „BSE“ ausbrach, suchte der Jäger und gelernte Metzger eine Alternative zu Rindfleisch und erfüllte sich auch einen kleinen Traum: mit einem eigenen Damwildgehege. „Die Tiere sind mein Hobby und geben mir Ruhe, vor allem nach einem anstrengenden Wochenende in der Gastwirtschaft.“